Shoji

Shoji, japanische Tradition + deutsche Handwerkskunst

 

Als Shoji werden Wände und Holztüren bezeichnet, die mit einer Bespannung aus Papier versehen sind. Die Papierbespannung ist auf einem streng geometrischen Rahmen aus hölzernen Leisten, die Quadrate oder Rechtecke bilden, angebracht. Die Querschnitte der Rahmenhölzer sind extrem zierlich ausgeführt, um den Shoji eine filigrane Ansicht bei gleichzeitig hoher Stabilität zu verleihen. Die Türen werden in der Regel als Schiebetüren ausgeführt. Die Shoji werden in eine Konstruktion eingeschoben, die aus Führungsbalken aus Holz besteht. Damit sich die leichten Wände, Türen nach dem Einbau leicht verschieben lassen, kommen nur hochwertige Führungen und Laufwerke zum Einsatz. Die Verwendung von ausgesuchten, gut getrockneten Hölzern ist die Basis für viele Jahre Funktionalität der Shoji.

 

Die japanischen Shoji können wegen ihres geringen Platzbedarfes auch in engen Einbausituationen gestalterisch sauber eingebunden werden. Die Shoji bieten vielfältige Möglichkeiten und lassen sich wegen des einfachen Konstruktionsprinzips schnell und ohne aufwändige Umbaumaßnahmen installieren.

 

Zur Wahl stehen neben den Holzarten Fichte, Zeder und Kirschbaum noch weitere Hölzer auf Anfrage. Mit Fichte gebeizt können wir die Shoji an fast jeden Farbton in Ihrer Wohnung anpassen. Für die Bespannung verwenden wir reißfestes, weißes Japanpapier mit oder ohne Struktur. Die Oberflächen werden natur bzw. weiß geölt. Auf Wunsch kann auch gebeizt und lackiert gefertigt werden.

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